Umwelt
Zürcher Forstleute: Auch heimischer Wald braucht Schutz und Pflege

Der Zürcher Wald ist in gutem Zustand. Damit dies so bleibt, braucht er Schutz und Pflege. Darauf wollen die Zürcher Forstleute im Uno-Jahr des Waldes mit verschiedenen Infoveranstaltungen aufmerksam machen.

Merken
Drucken
Teilen
Spaziergänger im Wald am Üetliberg

Spaziergänger im Wald am Üetliberg

Keystone

Weltweit bilden Wälder Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Ausserdem bieten sie Schutz vor Lawinen, Bodenerosion oder Hochwasser. Sie dienen als Trinkwasser-Reservoirs, liefern Baustoff und CO2-neutrale, nachwachsende Energie, wie die Zürcher Baudirektion in einem Communiqué vom Mittwoch schreibt.

Doch durch Luftbelastung, Klimaerwärmung und intensive Nutzung stehen die Wälder unter Druck. Daher brauche es ein verstärktes Bewusstsein für den unschätzbaren Wert des Waldes als Natur- und Kulturgut, heisst es in der Mitteilung.

Alle können etwas tun

«Wir alle können mit unserem persönlichen Verhalten etwas für den Wald tun, vor allem, wenn wir genug über ihn wissen,» wird Kantonsforstingenieur Konrad Noetzli zitiert.

Im Uno-Jahr des Waldes wollen daher die kantonale Baudirektion, der Waldwirtschaftsverband Zürich und der Verband Zürcher Forstpersonal die Aufmerksamkeit auf die verantwortungsbewusste Pflege des Waldes lenken.

Die Termine mit allen Aktivitäten für die Bevölkerung werden im Internet unter www.zueriwald.ch veröffentlicht. Im Sommer erscheint ein Führer mit lehrreichen und überraschenden Entdeckungstouren durch die Zürcher Wälder.