Das traditionell am letzten August-Wochenende durchgeführte Dorffest wird 30 Jahre alt. Aus diesem Grund hat der Gemeinderat den üblichen Beitrag von 10'000 Franken für die Ausgabe 2012 um weitere 17'000 Franken erhöht.

«Zuerst wollten wir das zusätzliche Geld für ein Feuerwerk verwenden. Allerdings wäre diese Attraktion nach zehn Minuten bereits wieder vorbei gewesen», sagt OK-Präsident Richard Nydegger.

Ziel: Viele Leute ansprechen

Ziel sei es gewesen, einen Programmschwerpunkt zu setzen, der möglichst viele Leute anspricht. «Es sollte etwas Grösseres werden», sagt Ramona Nydegger, die ihren Vater seit drei Jahren bei der Organisation des Festes unterstützt und für das Programm verantwortlich ist.

So kamen die beiden auf die Idee einer Open-Air-Bühne. Dort werden während des dreitägigen Festes drei Gruppen auftreten. Der Eintritt ist für alle Konzerte frei.

Den Auftakt macht am Freitagabend die Reggae-Formation «Dodo & The Liberators». «Sie sollen vor allem ein jüngeres Publikum anlocken. Ausser der Jugenddisco haben wir für dieses Publikum in den letzten Jahren nicht so viel geboten», so Richard Nydegger.

Die kleinsten Besucher dürfen sich am frühen Samstagabend auf den Liedermacher Linard Bardill freuen, während sich ältere Semester mit «Generell 80» in ebendieses Jahrzehnt zurückversetzen lassen können.

Kinderflohmarkt ist ein Klassiker

Nebst dieser einmaligen Neuerung dürfen liebgewonnene «Klassiker» auch am diesjährigen Fest nicht fehlen. Insgesamt 18 Vereine verwöhnen die Besucher in ihren Beizli.

«Das 2008 erstmals aufgestellte Event-Zelt wird es ebenfalls wieder geben. Seine Aufnahme ins Festprogramm ist einer der Höhepunkte der jüngeren Geschichte des Festes», hält Richard Nydegger fest.

Besonders beliebt seien der dort stattfindende Bürger- und Neuzuzüger-Apéro zum Festauftakt und der ökumenische Gottesdienst. Dort würden jeweils rund 200 Personen teilnehmen. Ebenfalls nicht mehr aus dem Programm wegzudenken ist der Kinderflohmarkt am Samstagnachmittag.