Zürich

Zweitwohnungen in der Stadt Zürich nehmen ab

Der Anteil an Zweitwohnungen liegt im Kreis 1 mit 13,1 Prozent am höchsten. (Symbolbild)

Der Anteil an Zweitwohnungen liegt im Kreis 1 mit 13,1 Prozent am höchsten. (Symbolbild)

Zürich ist auch 2019 keine Schlafstadt gewesen: Die Zahl der Zweitwohnungen ist zurückgegangen. Dafür ist der Trend zur Weitervermietung ungebrochen.

Die Zahl der Zweitwohnungen in der Stadt Zürich ist leicht zurückgegangen. Wie Statistik Stadt Zürich in ihrer Mitteilung von Dienstag schrieb, gab es Ende September 7450 Zweitwohnungen. Das sind 550 weniger als vor einem Jahr.

Der Anteil an Zweitwohnungen liegt im Kreis 1 mit 13,1 Prozent am höchsten. Das Quartier Lindenhof ragt mit 17,5 Prozent am stärksten heraus. Weniger als ein Prozent Zweitwohnungen gibt es hingegen in Schwamendingen, unwesentlich mehr im Friesenberg und in Affoltern.

Apartments immer beliebterZugenommen haben dagegen Wohnungen, die für kurze Zeit weiter vermietet werden. Die Zahl dieser sogenannten Apartmentwohnungen betrug Ende September 3270. Das sind 510 mehr als vor zwei Jahren.

Die Apartmentwohnungen sind in der Regel klein und zählen eines bis zwei Zimmer. Im Hochschulquartier und in der City ist jede zehnte Wohnung bereits eine Apartmentwohnung. In Aussenquartieren wie Leimbach oder Hirzenbach gibt es dagegen kaum solche Wohnungen. (sda)

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