Zürich
Zweiter Anlauf für die Erneuerung der Uni-Irchel

Im Frühjahr beginnen die Arbeiten für die neuste Bauetappe an der Universität Zürich-Irchel. Die Institute der Chemie sollen in einen Neubau verlegt werden. Das Ausschreibungsverfahren wird jedoch im Februar noch einmal neu gestartet, um den wirtschaftlichen Wettbewerb zu sichern.

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Universität Irchel. Keystone/Archiv

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Im Frühjahr beginnen die Arbeiten für die neuste Bauetappe an der Universität Zürich-Irchel. Die Institute der Chemie sollen in einen Neubau verlegt werden. Das Ausschreibungsverfahren wird jedoch im Februar noch einmal neu gestartet, um den wirtschaftlichen Wettbewerb zu sichern.

Der Unterbruch habe keinen Einfluss auf die zeitliche Umsetzung des Bauprojekts, heisst es in der Mitteilung des Zürcher Regierungsrats vom Donnerstag. Das Ausschreibungsverfahren für die 5. Bauetappe an der Universität Irchel war 2007 gestartet worden. Nun wird dieses aber abgebrochen.

Zwei der fünf qualifizierten Unternehmungen hätten mittlerweile ihre strategische Ausrichtung geändert und sich aus dem Verfahren zurückgezogen. Überdies seien im heutigen Marktumfeld neue Anbieter in der Lage, ein Vorhaben dieser Grösse zu realisieren, begründet die Regierungsrat die Neuausschreibung.

Ein wirtschaftlicher Wettbewerb ist gemäss Regierungsrat unter den gegebenen Umständen nicht möglich. Von einem neuen Verfahren verspricht er sich "mehr Aussicht auf ein attraktives, günstiges Angebot". Die Eignungskriterien bleiben die gleichen. Der Baubeginn ist in diesem Frühjahr vorgesehen. Ab Herbst 2019 sollen die neuen Gebäude genutzt werden können.

Der Kantonsrat hatte im Februar 2013 einen Kredit von 195 Millionen Franken für die 5. Bauetappe der Universität Zürich-Irchel genehmigt. Der Ausbau dieses Standorts begann 1973. Die bisher letzte Bauetappe wurde 1998 abgeschlossen.

Die neuen Gebäude sollen Raum schaffen für die vollständige Verlegung der universitären Chemie, die heute im Altbau von 1978 untergebracht ist. Geplant sind zeitgemässe Gebäude und eine modernere Laborflexibilität. Zugleich sollen bei den Neubauten fortschrittliche energetische Zielsetzungen verfolgt werden.