Wahlen 2011
Zwei linke Listenverbindungen: SP mit Grünen, AL mit Piratenpartei

Für die Zürcher Nationalratswahlen gibt es zwei linke Listenverbindungen: SP, Grüne und CSP gehen zusammen, andererseits AL, Piratenpartei und Konfessionlose.

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Für die Zürcher Nationalratswahlen gibt es zwei linke Listenverbindungen (Symbolbild)

Für die Zürcher Nationalratswahlen gibt es zwei linke Listenverbindungen (Symbolbild)

AZ

In der grossen linken Listenverbindung sind gemäss Mitteilung vom Freitag sechs Listen zusammen: Die SP-Hauptliste und die Unterlisten JUSO und SP International, die Grünen und deren Unterliste «Junge Grüne und alte Füchse» sowie die Liste der Christlich-sozialen Partei (CSP). 2007 holte die SP 7 Sitze und die Grünen 4.

Die Alternative Liste (AL) und ihre Unterliste Partei der Arbeit (PdA) gehen zusammen mit der erstmals antretenden Piratenpartei sowie mit «Konfessionslose.ch - Liste für die Trennung von Staat und Kirche», wie AL-Vorstandsmitglied Niklaus Scherr auf Anfrage sagte.

Die Listenverbindung der Mitteparteien ist gemäss CVP- Wahlkampfleiter Urs Hany noch nicht definitiv. Sicher beteiligten sich die vier grösseren Parteien CVP, GLP, BDP und EVP. Noch offen ist, ob sich auch die EDU und allenfalls kleine Gruppierungen anschliessen. Vor vier Jahren war die EDU dabei. Damals gab es für die Listengruppe 7 Sitze (je 3 für CVP und GLP dank Restmandaten, 1 für EVP).

Eine Neuauflage der 2007 noch zustande gekommenen Listenverbindung von SVP und FDP gibt es nicht mehr. Die FDP tritt mit ihrer Unterliste Jungfreisinnige an, die SVP mit Junge SVP und SVP International. 2007 wurden in der bürgerlichen Listengruppe keine Restmandate verteilt, die SVP holte 12, die FDP 4 Sitze.