Der Masterplan sieht für das Gebiet um den Max-Frisch-Platz einen Mix aus Dienstleistungs-, Wohn- und Kulturnutzungen sowie kommerziellen Angeboten vor, wie der Stadtrat am Mittwoch mitteilte. Damit soll ein belebter Quartierteil entstehen können.

Auch künftig sollen die Gebäude nicht höher als 25 Meter sein. Am Max-Frisch-Platz hingegen soll zwei Hochhäuser von maximal 54 und 80 Metern erlaubt sein. Dadurch werde ein Bezug zum Bahnhofsumfeld geschaffen, wo bereits Hochhäuser stehen oder in Planung und Bau sind.

Zwei Industriebauten sollen erhalten werden: die Halle 550 als Ort für Kultur- und Eventnutzungen sowie das historische ABB-Gebäude 87T. Die Baufelder rund um den Max-Frisch-Platz waren bisher nach Sonderbauvorschriften (SBV) überbaut.

Die Stadt Zürich hat nun mit den Grundeigentümern - ABB Immobilien AG, AXA und Kanton Zürich - in einer Testplanung überprüft, wie diese mit hoher städtebaulicher Qualität verdichtet werden können. Das Ergebnis dieser Planung liegt als "Masterplan Neu-Oerlikon 2018" vor, den der Stadtrat nun verabschiedet hat.

Mit dieser gemeinsamen Grundlage soll anschliessend mit einer Teilrevision der "SBV Neu-Oerlikon" in Planungsrecht umgesetzt werden. Parallel werden die Schutzverträge für die zu erhaltenden Gebäude abgeschlossen und ein Ausgleich der planungsbedingten Mehrwerte vereinbart.