Öffentlicher Verkehr

Zuwachs gegenüber Vorjahr: VBZ zählt 2017 über 325 Millionen Fahrgäste

Die ehemals stark nachgefragten Linien 32 und 46 verzeichnen dank der Durchmesserlinie weniger Fahrgäste. (Archiv)

Die ehemals stark nachgefragten Linien 32 und 46 verzeichnen dank der Durchmesserlinie weniger Fahrgäste. (Archiv)

Die Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) haben 2017 325,2 Millionen Personen befördert – 1,1 Millionen mehr als im Vorjahr. Den grössten Zuwachs haben die VBZ in der Agglomeration erzielt, auch einzelne städtische Linien haben zugelegt.

Im Durchschnitt haben an Werktagen im vergangenen Jahr etwas über eine Million Personen die Transportmittel der VBZ benützt, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst. Gesamthaft stieg die Passagierzahl um 0,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

In der Agglomeration nahm die Anzahl Fahrgäste um 2,2 Prozent zu. Das deutlichste Wachstum präsentiert sich im Glatt- und Limmattal sowie am Pfannenstiel. Weil die Zahlen nach Erwartung der VBZ weiter steigen werden, planen diese im Rahmen der ÖV-Teilstrategie 2030 bereits Massnahmen. Dazu gehören unter anderem grössere Fahrzeuge und ein dichterer Fahrplan.

Neue Linien rege genutzt

In der Stadt Zürich zeigt sich nach Ansicht der VBZ, dass die neu eingeführten Linien rege genutzt werden und für die gewünschte Entlastung anderer stark nachgefragter Linien sorgen. In Zukunft soll die verlängerte Tramlinie 8 die teilweise überlasteten Linien 4, 13 und 17 entlasten.

Die Durchmesserlinie macht sich in den Fahrgastzahlen der Buslinien 32 und 46 bemerkbar: Diese ehemals stark nachgefragten Linien verzeichnen weniger Fahrgäste.

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