Während der rund ein Jahr dauernden Sanierung und Umgestaltung des Hallenbades wurde auch das 25-Meter-Becken, das nicht Teil des Umbaus war, trocken gelegt. Als man es wieder mit Wasser füllte, lösten sich an der Beckenauskleidung an einzelnen Stellen Kacheln.

Inzwischen sind auch die Gründe dafür klar: Die beigezogenen Fachleute vermuten, dass die längere Trockenlegung des Beckens zusammen mit dem starken Wasserdruck bei der Wiederbefüllung der 35-jährigen Konstruktion erheblich zugesetzt hat. Dies teilte das Stadtzürcher Hochbaudepartement am Mittwoch mit.

900'000 Franken für zusätzliche Arbeiten

Das Becken wird nun saniert und bekommt eine zusätzliche Abdichtung. Diese beanspruche zwar etwas mehr Zeit in der Umsetzung, biete aber erhebliche Verbesserungen im Betrieb, heisst es weiter. Neben dem Becken wird auch der Umgang erneuert, "verbunden mit technischen Verbesserungen am Becken".

Die Kosten dieser zusätzlichen Arbeiten inklusive Rückbau der bestehenden Kacheln betragen rund 900'000 Franken. Diese Mehrkosten könnten jedoch innerhalb des Kredits von rund 13,9 Millionen Franken für die Instandsetzung aufgefangen werden.