Gewalt
Zürich zahlt 160000 Franken an Fanarbeit von FCZ und GC

Der Zürcher Stadtrat hat für die Fanarbeit der Stadtzürcher Fussballclubs 160'000 Franken bewilligt. Das Geld wird in den kommenden zwei Jahren für ein Pilotprojekt eingesetzt, das Gewalt bei Fussballspielen bekämpfen soll.

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Fussball-Fans im Stadion (Symbolbild)

Fussball-Fans im Stadion (Symbolbild)

Keystone

Wie der Stadtrat am Mittwoch mitteilte, wird das Projekt der Stadtzürcher Fussballvereine Grasshoppers (GC) und Fussballclub Zürich (FCZ) mit jährlich 80'000 Franken unterstützt.

Die Pilotphase dauert bis zum 30. Juni 2013. Bis dahin hätten die Vereine Zeit, die Strukturen und Vorgaben der Fanprojekte festzulegen. Die Vorhaben seien zwar auf Erfolgskurs, es seien aber noch Verbesserungen nötig. Die Vereine, der Kanton und die Stadt Zürich tragen je einen Drittel der Kosten.

Der Entscheid der Stadt fällt pünktlich zum Kampf um den Schweizer Meistertitel: Am Mittwochabend spielt der FC Zürich im Letzigrund gegen den FC Basel. Die Stadtpolizei Zürich stuft den Match als «Hochrisikospiel» ein, wie Marco Bisa, Sprecher der Stadtpolizei, sagte. Die Polizei begleite die Besucher vor dem Spiel vom Bahnhof Altstetten zum Stadion und nach dem Schlusspfiff wieder zurück.