Zürich
Zürich: Occupy-Aktivisten müssen Polizeieinsatz nicht bezahlen

Der Zürcher Stadtrat hat ausgerechnet, welche Kosten die Occupy-Aktivisten verursacht haben: Insgesamt entstanden der Stadt Ausgaben in der Höhe von rund 73'000 Franken. Bezahlen müssen die Aktivisten den Betrag nicht.

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Die Occupy-Bewegung besetzte den Paradeplatz (Archiv)

Die Occupy-Bewegung besetzte den Paradeplatz (Archiv)

Keystone

Rund 60'000 Franken kostete der Polizeieinsatz, mit dem der Lindenhof Mitte November 2011 geräumt wurde. Weitere 13'500 Franken stellte Entsorgung und Recycling Zürich ERZ in Rechnung. Diese Abteilung räumte die Zelte weg und reinigte den Platz, auf dem während rund vier Wochen campiert wurde.

Der Stadtrat hat sich entschieden, diese Kosten den Verursachern nicht in Rechnung zu stellen, wie es in einer Antwort auf zwei gemeinderätlichen Anfragen von SVP, SP und Grünen heisst. Gründe dafür nennt er nicht.

Während die Demonstranten auf dem Lindenhof campierten, gingen bei der Stadtpolizei sechs Lärmklagen ein. Dies sind gemäss Stadtrat verhältnismässig wenig. Der Appell an die Demonstranten, die Nachtruhe zu akzeptieren, sei somit gut eingehalten worden.(sda)