Strassenverkehr
Zürich muss Versuch mit Tempo-30-Zonen in der Nacht verschieben

Aus dem Versuch mit Tempo 30 statt 50 in der Nacht auf vier Stadtzürcher Strassen wird vorerst nichts. Der Pilotversuch muss wegen Einsprachen verschoben werden.

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Weil ACS und TCS Einsprache erhoben haben, verzögert sich der Pilotversuch mit Tempo 30 auf unbestimmte Zeit. (Symbolbild)

Weil ACS und TCS Einsprache erhoben haben, verzögert sich der Pilotversuch mit Tempo 30 auf unbestimmte Zeit. (Symbolbild)

Keystone

Stefan Hackh, Sprecher des Tiefbaudepartementes, bestätigte einen entsprechenden Bericht von Tagesanzeiger.ch/Newsnet.

Weil ACS und TCS Einsprache erhoben haben, verzögere sich der Pilotversuch auf unbestimmte Zeit, sagte Hackh am Mittwoch auf Anfrage. Die beiden Automobilverbände hatten bereits früher angekündigt, den Versuch durch alle Instanzen zu bekämpfen. Nach Ansicht des ACS werden mit der versuchsweisen Einführung von Tempo-30-Zonen in der Nacht angrenzende Gebiete durch Mehrverkehr belastet.

Auf vier überkommunalen Strassenabschnitten wollte die Stadt ab Juli während drei Monaten nachts zwischen 22 und 6 Uhr Tempo 30 einführen. Der Pilotversuch sollte Aufschluss geben, inwiefern mit der Temporeduktion die Bevölkerung vor übermässigem Lärm geschützt werden kann.

Als Teststrecken festgelegt hatte der Stadtrat die Albisstrasse (Teilstück Mutschellenstrasse bis Dangelweg), die Hardstrasse (Hardplatz bis Albisriederplatz), die Dübendorf-Winterthurerstrasse (Tramhaltestelle Probstei bis Gasthof Hirschen) sowie die Am Wasser-/Breitensteinstrasse (Europabrücke bis Wipkingerplatz).