Zürich
Zürich dankt italienischen und spanischen Einwanderern

Die Zürcher Stadtpräsidentin Corine Mauch hat am Samstagnachmittag im Stadthaus der ersten Generation von Einwanderern aus Italien und Spanien für ihre erbrachten Leistungen gedankt. Rund 700 über 70-Jährige folgten der Einladung.

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Einwanderer aus Italien und Spanien trafen sich am Samstag in Zürich

Einwanderer aus Italien und Spanien trafen sich am Samstag in Zürich

Keystone

Zürich verdanke seine hohe Lebensqualität, seine Wirtschaftskraft und Lebendigkeit auch denjenigen Menschen, die vor über 40 Jahren aus Italien und Spanien als Gastarbeitende zugezogen seien, teilte die Stadt am Samstag mit.

Diese Einwanderer seien heute nicht mehr nur geduldete Gäste, sondern «ein integrierter und geschätzter Teil unserer Gesellschaft.» Dabei sei der Weg dieser Integration, der von Anpassungsleistungen, Entbehrungen und fremdenfeindlichen Diskussionen begleitet war, nicht immer einfach gewesen.

Man habe die aktuelle Stadthaus-Ausstellung «Zürich bewegt - eine Stadtgeschichte in Bildern» zum Anlass genommen, um der sogenannten ersten Einwanderergeneration zu danken, schreibt die Stadt. Damit wolle man auch ein Zeichen der Wertschätzung und des Respekts setzen.

Eingeladen wurden alle Spanierinnen und Spanier sowie Italienerinnen und Italiener, die über 70 Jahre alt sind und bereits mehrere Jahre in der Stadt Zürich leben. Die Generalkonsule Italiens und Spaniens unterstützten den Anlass, wie es in der Mitteilung weiter heisst.