Zürich
Zürich Altstetten hat keine Lust auf Prostituierte

Die Rekursfrist zum vorgesehenen Strichplatz in Zürich-Altstetten ist am Freitag zu Ende gegangen. Insgesamt wurden drei Rekurse gegen die Baubewilligung für das Projekt eingereicht.

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Prostituierte am Sihlquai (archiv)

Prostituierte am Sihlquai (archiv)

Solothurner Zeitung

Auf dem Strichplatz sollen Strassenprostituierte in so genannten Verrichtungs- oder Sexboxen ihrer Arbeit nachgehen können. Das Projekt wurde entwickelt, weil der Strassenstrich am Sihlquai ausuferte. Die Anwohner wollen die unangenehmen Begleiterscheinungen nicht länger dulden.

Der Stadtrat hatte im vergangenen Frühjahr über seine Pläne für einen Strichplatz informiert. Im September sprach der Gemeinderat einen Kredit von 2,4 Millionen Franken. Gegen diesen Entscheid ergriff die SVP das Referendum. Das Volk wird am 11. März über den Kredit entscheiden.

Im Herbst 2011 erteilte die Bausektion des Stadtrates die Baubewilligung für das Projekt. Gegen diesen Entscheid wurden nun drei Rekurse eingereicht, über die das Baurekursgericht - und allenfalls weitere Instanzen - zu entscheiden haben.

Der Platz hätte im Frühjahr 2012 in Betrieb genommen werden sollen. Gleichzeitig wollte der Stadtrat den Strassenstrich am Sihlquai aufheben. Inzwischen ist nun aber das ganze Projekt in Frage gestellt.