Flüchtlinge
Zürich: 500'000 Franken für Flüchtlingshilfe in Krisengebieten

Der Zürcher Regierungsrat hat einen Beitrag von 500'000 Franken aus dem Lotteriefonds für die Flüchtlingshilfe beschlossen. Die Mittel sollen vor allem Projekten in Syrien, Jordanien, im Irak und Libanon zu Gute kommen.

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Flüchtlinge im Libanon stehen Schlange bei der Internationalen Organisation für Migration.

Flüchtlinge im Libanon stehen Schlange bei der Internationalen Organisation für Migration.

Keystone

Den Beitrag hat der Regierungsrat aufgeteilt auf das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (400'000 Franken) und die Evangelisch-reformierte Landeskirche des Kantons Zürich (100'000 Franken). Beide engagieren sich in den Krisengebieten.

Der Beitrag entspricht der höchstmöglichen Summe, die der Regierungsrat im Einzelfall aus dem Rahmenkredit für die Entwicklungszusammenarbeit und Inlandhilfe freigeben kann. Dies schreibt er in einer Mitteilung vom Freitag.

Angesichts der Notlage der betroffenen Familien ist die Regierung überzeugt, dass der Bedarf für diese Unterstützung ausgewiesen ist. Der Regierungsrat geht damit auch auf das Anliegen eines Dringlichen Postulates ein, das der Kantonsrat am 26. Oktober überwiesenen hat.