Schenkung
Zürcher Zentralbibliothek erhält bedeutende Wandbilder aus dem 16. Jahrhundert

Die Werke vervollständigen die Reformatoren-Sammlung in der Zentralbibliothek Zürich. Das Geschenk stammt von einer Zürcher Immobilien-Firma.

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Die Zentralbibliothek experimentiert mit Sonntagsöffnung.

Die Zentralbibliothek experimentiert mit Sonntagsöffnung.

Keystone

Die Graphische Sammlung der Zentralbibliothek Zürich (ZB) hat sechs bedeutende Wandbilder aus dem 16. Jahrhundert als Geschenk erhalten. Es handle sich um sechs Doppelporträts von herausragenden Persönlichkeiten des 16. Jahrhunderts, schreibt die ZB in einer Mitteilung vom Montag.

Die Bildnisse stammen aus dem Haus des Verlegers Christoph Froschauer (1490-1564) in der Zürcher Altstadt, Auftraggeber war der gleichnamige Neffe des Verlegers (1532-1585). Sie vervollständigen die an Reformatorenbildern reiche Porträtsammlung der ZB. Die Werke wurden der Zentralbibliothek von der Schäppi Immobilien AG geschenkt.

Unter den Brustbildern befinden sich Philipp Melanchthon und Erasmus von Rotterdam sowie die drei ersten Vorsteher der Zürcher Kirche, Ulrich Zwingli, Heinrich Bullinger und Rudolf Gwalther.

Das Doppelporträt der beiden Reformatoren Konrad Pelikan und Leo Jud ist ab sofort in die Ausstellung "Glanzlichter. Meisterwerke aus der Graphischen Sammlung und dem Fotoarchiv" integriert. Sie ist noch bis Ende Februar in der Zentralbibliothek zu sehen. (sda)