Arbeitsmarkt
Zürcher Wirtschaft in "solider Verfassung" - die Arbeitslosenquote stagniert

Die Zürcher Volkswirtschaft befindet sich laut Regierungsrätin Carmen Walker Späh in einer "soliden Verfassung". Die Arbeitslosigkeit stagniert bei 3,4 Prozent. Ein rascher und deutlicher Rückgang der saisonbereinigten Arbeitslosigkeit sei nicht zu erwarten.

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(Symbolbild)

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Schweiz am Wochenende

Die Wirtschaft im Kanton Zürich werde im laufenden Jahr voraussichtlich "zwar moderat, aber immerhin um rund 1,5 Prozent" wachsen, sagte die Volkswirtschaftsdirektorin am Freitag vor den Medien. Für das kommende Jahr wird mit einem Plus von 1,7 Prozent gerechnet.

Neben der Bauwirtschaft und der Dienstleistungsbranche befindet sich auch das Gastgewerbe in guter Verfassung. Es profitiere davon, dass der Tourismus in Zürich überdurchschnittlich gut laufe.

Die von der Frankenaufwertung stark gebeutelten Branchen Industrie und Detailhandel vermeldeten weiterhin nur eine mittelmässige oder schlechte Geschäftslage.

Weniger Arbeitslose bei Banken

Dank besserem konjunkturellen Umfeld sank die Arbeitslosigkeit im Sommer in den meisten Branchen und Berufsgruppen. Auch bei den Berufen des Banken- und Versicherungsgewerbes nahm die Arbeitslosigkeit im August erstmals wieder deutlich ab, nachdem in dieser Sparte die Arbeitslosenzahlen in den Monaten zuvor angestiegen waren.

Saisoneinflüsse haben die Arbeitslosenzahlen im Baugewerbe, im Gastgewerbe und beim Gebäude- und Strassenunterhalt sinken lassen. Ausnahmen von der allgemeinen Aufhellung am Arbeitsmarkt bilden gemäss Volkswirtschaftsdirektion der Handel und das Gesundheits- und Sozialwesen.

Die Zahl der Arbeitslosen sank im August auf 27'514. Dies sind 478 weniger als im Vormonat und 1586 weniger als ein Jahr zuvor.