Spital
Zürcher Universitätsspital bleibt da, wo es jetzt schon ist

Das Universitätsspital Zürich (USZ) soll am heutigen Standort im Zürcher Hochschulquartier bleiben. Der Regierungsrat hat diesbezüglich einen Grundsatzentscheid gefällt, wie er am Donnerstag mitteilte. Das bestehende Areal sei gross genug.

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Das Unispital bleibt da, wo es jetzt ist (Archivaufnahme)

Das Unispital bleibt da, wo es jetzt ist (Archivaufnahme)

Keystone

Die Erneuerung des USZ wird laut Regierungsrat rund 20 Jahre dauern und Investitionen von rund 2,8 Milliarden Franken nach sich ziehen. Für die Aufrechterhaltung des Spitalbetriebs seien zudem Unterhaltungsaufwendungen von 600 bis 700 Millionen Franken nötig.

Die Baudirektion, Gesundheitsdirektion und Bildungsdirektion hatten im Auftrag des Regierungsrates abklären lassen, wie die medizinische Versorgung, Forschung und Ausbildung künftig sichergestellt werden können. Geprüft wurde auch, ob das USZ am heutigen Standort weiterentwickelt werden soll oder durch einen Neubau auf der grünen Wiese in Dübendorf ersetzt werden soll.

Die Empfehlung der Projektbeteiligten fiel laut Regierungsrat einstimmig zugunsten des bestehenden Standortes aus. Dieser biete wesentliche Vorteile, da hier eine «etablierte enge Zusammenarbeit» zwischen USZ, Universität und ETH Zürich bestehe.

Zudem könne man die bauliche Erneuerung etappenweise vornehmen, sodass bereits in einer früheren Bauphase ein Nutzen für das USZ und die Universität bestehe. Schliesslich sind die Investitionskosten laut Mitteilung tiefer als an einem neuen Standort. (sda)