Abstimmung
Zürcher stimmen über Schutz der Ehe und des Kulturlandes ab

Die Stimmberechtigten im Kanton Zürich entscheiden am Sonntag, ob die traditionelle Ehe zwischen Mann und Frau gestärkt und ob wertvolles Ackerland besser geschützt werden soll.

Drucken
Teilen
Die EDU verlangt mit ihrer Initiative "Schutz der Ehe", dass in der Kantonsverfassung die Ehe als eine "auf Dauer angelegte und gesetzlich geregelte Lebensgemeinschaft von Mann und Frau" definiert wird.

Die EDU verlangt mit ihrer Initiative "Schutz der Ehe", dass in der Kantonsverfassung die Ehe als eine "auf Dauer angelegte und gesetzlich geregelte Lebensgemeinschaft von Mann und Frau" definiert wird.

Keystone

Die EDU verlangt mit ihrer Initiative "Schutz der Ehe", dass in der Kantonsverfassung die Ehe als eine "auf Dauer angelegte und gesetzlich geregelte Lebensgemeinschaft von Mann und Frau" definiert wird.

Es seien Bestrebungen im Gang, die Ehe für gleichgeschlechtliche Personen zu öffnen, sie für mehr als zwei Personen zu erlauben oder sie abzuschaffen, kritisiert die Partei. Mit ihrer Initiative will sie deshalb die "natürliche Ehe" schützen, ehe es zu spät sei. Die SVP unterstützt die Initiative, alle anderen Parteien lehnen sie ab.

In einer zweiten Vorlage entscheiden die Zürcherinnen und Zürcher, wie sie die im Jahr 2012 angenommene Kulturlandinitiative der Grünen umsetzen wollen. Im Planungs- und Baugesetz soll verbindlich festgeschrieben werden, dass die Fläche von ackerfähigem Land insgesamt erhalten bleiben soll. Wird wertvolles Kulturland in eine Bauzone eingeteilt, müsste diese Fläche zwingend andernorts kompensiert werden.

SP, Grüne, GLP, EDU und AL sprechen sich für diese Umsetzungsvorlage aus. Für SVP, FDP, CVP, EVP und BDP ist das Kulturland über den kantonalen Richtplan bereits genügend geschützt. Sie lehnen sie Vorlage deshalb ab.