Spoofing
Zürcher Stadtpolizei warnt vor Telefonbetrügern

Betrüger, die sich am Telefon als Polizisten ausgeben und vorwiegend älteren Menschen Geld und Wertsachen abluchsen, operieren nun auch in Zürich. Die Stadtpolizei warnt vor der sogenannten "Spoofing"-Masche.

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Die Anzahl der Anzeigen gegen Telefonbetrüger ist seit November 2017 drastisch angestiegen. (Symbolbild)

Die Anzahl der Anzeigen gegen Telefonbetrüger ist seit November 2017 drastisch angestiegen. (Symbolbild)

In den vergangenen sieben Tagen gingen bei der Stadtpolizei über 100 Meldungen ein, dass sich Anrufer als Polizisten ausgegeben hatten. Diese warnten vor einem bevorstehenden Einbruch und fragten nach Geld oder Wertsachen, die sie sicher verwahren könnten, bis die Gefahr vorüber sei.

Die zumeist gut Hochdeutsch sprechenden Betrüger leiten die Opfer am Telefon an, wie sie Geld überweisen, Wertsachen verschicken oder beides an einen vermeintlichen Polizisten in Zivil übergeben könnten, schreibt die Stadtpolizei in einer Mitteilung vom Dienstag.

Anzeigen drastisch angestiegen

Diese Masche sei seit dem Frühling 2016 in Zürich bekannt, die Anzahl der Anzeigen sei aber seit November 2017 drastisch angestiegen. Die Stadtpolizei rät, verdächtige Anrufe zu melden, mit älteren Personen darüber zu sprechen und keinesfalls Geld oder Wertsachen für eine Übergabe zu deponieren. Die Polizei verlange nie telefonisch Bargeld, heisst es weiter.

Ähnliche Tipps und Informationen haben auch Polizeistellen aus anderen Schweizer Kantonen und Städten abgegeben, wo die "Spoofing"-Masche ebenfalls aufgetreten ist.