Stimmfreigabe
Zürcher SP unterstützt keinen offiziellen Stadtratskandidaten

Die SP Stadt Zürich will keinen der offiziellen Stadtratskandidaten unterstützen. Die Delegierten haben am Donnerstagabend die Stimmfreigabe beschlossen. Die Ersatzwahl für Martin Vollenwyder (FDP) findet am 3. März statt.

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Co-Präsidentinnen der SP Stadt Zürich Beatrice Reimann (rechts) und Andrea Sprecher

Co-Präsidentinnen der SP Stadt Zürich Beatrice Reimann (rechts) und Andrea Sprecher

Keystone

Die Delegierten folgten einer Empfehlung der Geschäftsleitung. Diese hatte nach der Anhörung der drei Bewerber - Marco Camin (FDP), Daniel Hodel (GLP) und Richard Wolff (AL) - mitgeteilt, dass sich eine Empfehlung aus sozialdemokratischer Sicht nicht aufdränge.

Ein Teil der SP anerkenne den Anspruch der Bürgerlichen auf einen dritten Sitz, andere SP-Mitglieder plädierten dagegen für eine Stärkung der linken Kräfte im Stadtrat. Die Juso hat beschlossen, die Kandidatur von Richard Wolff zu unterstützen.

Der neunköpfige Stadtrat setzt sich heute zusammen aus vier Mitgliedern der SP, jeweils zwei Vertretern der Grünen und der FDP sowie einem CVP-Mitglied.