Aufwertung
Zürcher «Riviera» soll wieder zum Verweilen einladen

Der Uferabschnitt zwischen Bellevue und Wasserkirche in der Stadt Zürich, im Volksmund «Riviera» genannt, soll aufgewertet werden. Geplant sind unter anderem neue Bäume und Sitzbänke. Die Kosten belaufen sich auf rund 11 Millionen Franken.

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Visualisierung Riviera (www.stadt-zuerich.ch/riviera)

Visualisierung Riviera (www.stadt-zuerich.ch/riviera)

Limmattaler Zeitung

Trotz seiner hohen Bedeutung für die Zürcher Altstadt lade die Uferanlage entlang der Limmat in ihrem heutigen Zustand wenig zum Verweilen ein, teilte das städtische Tiefbauamt am Donnerstag mit. Zudem sei der Zugang von der Altstadt her nicht optimal.

Im Bereich des Utoquais werden deshalb neu zwei Reihen Kastanienbäume gepflanzt. Eine dritte, abgesetzte Reihe von zehn Japanischen Schnurbäumen lasse entlang der Treppenanlage einen eigenen Aufenthaltsraum entstehen. Schliesslich soll der Zugang zum Gartenrestaurant «Terrasse» durchgängiger gestaltet werden.

Um den Verkehrsfluss am Bellevue zu gewährleisten, sieht die Stadt von einer Sperrung des Utoquais für den motorisierten Individualverkehr ab, dafür gilt in diesem Abschnitt neu Tempo 30. Allerdings müssen sich Busse und Autos neu eine Spur teilen, denn die separate Busspur wird aufgehoben.

Auf der Flussseite der Strasse wird ein Veloweg eingerichtet. Dieser ist im städtischen Masterplan Velo als Bestandteil der Haupt- und Komfortroute vorgesehen.

Die Pläne für die Umgestaltung werden ab dem 21. Juni im Amtshaus V am Werdmühleplatz aufgelegt. Mit der Umsetzung ist frühestens für 2016 zu rechnen.