Riesenvogel
Zürcher Regierungspräsidentin Gut tauft Lufthansa-Airbus

Die Zürcher Regierungspräsidentin Ursula Gut (FDP) hat am Dienstagmittag auf dem Flughafen Zürich in Kloten einen Airbus A380 der Lufthansa auf den Namen «Zürich» getauft. Zuvor wurde der Anflug des Riesenvogels von drei F/A-18-Kampfjets begleitet.

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Flughafen Kloten: Taufe des A380
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Flughafen Kloten: Taufe des A380

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Ein Jet fotografierte den A380 für die Lufthansa, wie Jürg Nussbaum, Kommunikationschef der Luftwaffe, auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda sagte. Die Besatzungen der anderen beiden Kampflugzeuge führten eine so genannte Abfangübung durch.

Die Luftwaffe mache das bis zu fünf Mal jährlich. Bei diesen Übungen gehe es darumm, die luftpolizeilichen Aufgaben zu trainieren. Am Dienstag begleiteten die beiden Jets den A380 bis zur Landung auf dem Flughafen Zürich, sagte Nussbaum.

Um 13.40 Uhr war der Spuk vorbei

Der Riesenvogel setzte um 9.55 Uhr von Frankfurt kommend in Kloten auf, wie Flughafensprecher Marc Rauch sagte. An Bord befanden sich einige Gäste und Lufthansa-Mitarbeitende. Diese hatten den Flug von und nach Frankfurt in einem internen Wettbewerb gewonnen.

Kurz vor Mittag taufte die Zürcher Regierungspräsidentin Ursula Gut den Airbus auf den Namen «Zürich». Bei der Zeremonie anwesend war auch Swiss-Chef Harry Hohmeister. Um 13.38 Uhr hob das Flugzeug wieder ab, um nach Deutschland zurückzukehren.

Der A380 der Lufthansa fliegt Kloten bis auf weiteres nicht an. Dort landet bisher einzig der A380 von Singapore Airlines. Dieser steuert Zürich täglich an.

Name ist eine Referenz an Swiss

Nach der Rückkehr nach Frankfurt fliegt der Lufthansa-A380 weiter nach Peking, wie Lufthansa-Sprecher Michael Lamberty auf Anfrage sagte. Am Morgen war der Riesenvogel aus New York nach Deutschland gekommen. Insgesamt fliegt die Lufthansa mit acht A380 sechs Destinationen an, darunter San Francisco, Johannesburg und Miami.

Der Name des neuen Airbusses, «Zürich», sei eine Referenz an die Swiss, sagte Lamberty weiter. Bisher hätten die Lufthansa-Flugzeuge Namen von deutschen Städten oder Bundesländern getragen. Der Konzern wolle nun internationaler auftreten, daher gebe es auch Bezeichnungen wie «Tokio».