Lotteriefonds
Zürcher Regierung: Je 500'000 Franken für Osteuropa und Bhutan

Je 500'000 Franken aus dem Lotteriefonds gehen an Projekte für die Schulausbildung von Roma-Kindern in Osteuropa und für mehr Sicherheit von Gebäuden und Strassen in Bhutan.

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Kinder in der Romaschule in Mukachevo, Karpaten, Ukraine.

Kinder in der Romaschule in Mukachevo, Karpaten, Ukraine.

Keystone

Der Zürcher Regierungsrat unterstützt insgesamt 35 Projekte der Entwicklungszusammenarbeit mit 6,88 Millionen Franken. Der Rahmenkredit für die Inlandhilfe und Entwicklungszusammenarbeit im Ausland beträgt insgesamt 10 Millionen Franken pro Jahr. 3,1 Millionen Franken bewilligte der Regierungsrat im September für Inlandhilfe. Der Rest von 6,88 Millionen geht nun an 35 Projekte von 26 verschiedenen Organisationen ins Ausland.

Der Regierungsrat erklärte drei Vorhaben als Schwerpunktprojekte, wie er am Donnerstag mitteilte. Die Gebäudeversicherung des Kantons Zürich und die Kantonspolizei wollen den Brandschutz und die Verkehrssicherheit in Bhutan erhöhen. In Rumänien, Kosovo und Mazedonien will die Pädagogische Hochschule des Kantons Zürich den Stellenwert der Bildung für die Roma-Kinder verbessern. Beide Projekte erhalten den Maximalbetrag von 500'000 Franken.

Mit 435'000 Franken aus dem Lotteriefonds unterstützt der Regierungsrat ein Projekt in der Tschechischen Republik. Der Verein zur Entwicklung der Bewährungshilfe in Osteuropa (Vebo) will zusammen mit der Sozialfirma Rubikon Servis neue Arbeitsplätze im Gebäudeunterhalt schaffen und so früheren Straftätern zu einer Arbeit verhelfen.

Die weiteren Projekte erhalten zwischen 100'000 und 344'000 Franken. Die Palette sei breit, heisst es weiter. Sie reicht von der Unterstützung HIV-positiver Kinder und Jugendlicher in Zimbabwe, der Frauenförderung im Sudan, der Ausbildung von Kindern und Jugendlichen in Namibia und Sambia, dem Abfallmanagement in Bolivien über die Gemeindeentwicklung in Mosambik und Malawi bis zum nachhaltigen Thunfischfang im Indischen Ozean.