Olympische Winterspiele
Zürcher Regierung grundsätzlich für Kandidatur Graubünden/Zürich

Der Zürcher Regierungsrat steht einer Kandidatur für Olympische Winterspiele Graubünden/Zürich 2026 grundsätzlich positiv gegenüber. Wichtg sei, dass ein Kandidaturprojekt den Rückhalt vorab bei den betroffenen Städten und Gemeinden habe, schreibt er in einem Brief an die Bündner Regierung.

Drucken
Teilen
Olympische Winterspiele in der Schweiz? 2026 könnte es soweit sein. (Symbolbild)

Olympische Winterspiele in der Schweiz? 2026 könnte es soweit sein. (Symbolbild)

KEYSTONE/AP The Canadian Press/Jonathan Hayward

Nachdem die vorgesehenen Sportstätten im Kanton Zürich in der Stadt Zürich (Hallenstadion) und allenfalls in der Stadt Kloten (Swiss Arena) liegen dürften, werde es unerlässlich sein, die entsprechenden Behörden in das Projekt einzubinden, schreibt der Regierungsrat in einer Antwort auf eine Anfrage aus dem Kantonsrat zur Zürcher Haltung zu Olympischen Winterspielen in zehn Jahren.

Der Regierungsrat begrüsse ausdrücklich den in einem Schreiben der Bündner Regierung beschriebenen Ansatz, umweltverträgliche und nachhaltige Spiele durchzuführen, die sich auf eine bestehende und soweit nötig modernisierte Infrastruktur abstützen.

Wenn Olympische Winterspiele 2026 in der Schweiz stattfänden, komme dem Kanton Zürich aufgrund der Bedeutung des Flughafens für die An- und Abreise ohnehin eine wichtige Rolle zu, ungeachtet der Austragungsorte und -regionen, schreibt der Regierungsrat in seiner am Donnerstag veröffentlichten Antwort auf die Anfrage von zwei BDP-Kantonsräten.