Krankenkassenprämien
Zürcher Regierung erhöht Einkommensgrenzen für Prämienverbilligung

Der Zürcher Regierungsrat hebt die Einkommensgrenzen für die Prämienverbilligung auf das Jahr 2016 leicht an. Die Zahl der Anträge für Prämienverbilligungen sei in den letzten Jahren kontinuierlich zurückgegangen.

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Die Einkommensgrenze für die Prämienverbilligung wird leicht angehoben. (Symbolbild)

Die Einkommensgrenze für die Prämienverbilligung wird leicht angehoben. (Symbolbild)

Keystone

Der Kantonsbeitrag und die konkreten individuellen Verbilligungsbeiträge für das nächste Jahr werden erst im Herbst festgesetzt, wenn sich die Höhe des Bundesbeitrages abschätzen lässt.

Für Alleinstehende liegen die Einkommensgrenzen neu zwischen 18'700 und 42'900 Franken statt wie bisher zwischen 18'400 und 42'000 Franken, wie der Regierungsrat am Donnerstag mitteilte.

Für Verheiratete und Alleinerziehende wurden Einkommensgrenzen zwischen 24'700 und 62'900 Franken definiert. Bisher lagen die Grenzen zwischen 24'400 und 62'600 Franken. Die Vermögensgrenze bleibt bei 150'000 Franken für Alleinstehende respektive 300'000 Franken für Verheiratete und Alleinerziehende.

Gemäss Regierungsrat ist in den letzten Jahren die Zahl der Anträge für Prämienverbilligungen kontinuierlich zurückgegangen - und dies trotz Bevölkerungszunahme. Mit der Erhöhung der Einkommensgrenzen könne auch 2016 die rechtliche Vorgabe erfüllt werden, wonach mindestens 30 Prozent der Versicherten und mindestens 30 Prozent der Haushalte mit Kindern Anspruch auf Prämienverbilligung haben müssen.