Recycling
Zürcher Oberland erhält «Green Can Award» für Recycling-Idee

Die Kehrichtverwertung Zürcher Oberland, die Gemeinde Hägendorf SO und der Basler Gemeindeverband «Abfall ohne Worte» sind am Freitag mit dem «Green Can Award» 2011 ausgezeichnet worden. Der Preis wird jährlich an Orte mit guten Ideen zur Abfallbewirtschaftung vergeben.

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Berg von Aluminium-Dosen und Büchsen

Berg von Aluminium-Dosen und Büchsen

Keystone

Der Kehrichtverwertungsverband Zürcher Oberland (KEZO) bekommt die «grüne Dose» (Green Can) dafür, dass er vor 25 Jahren den Abfallunterricht in Schulen ins Leben gerufen hat. Das ehrheizige Projekt wird mittlerweile von der Stiftung Praktischer Umweltschutz Schweiz Pusch in 11 Kantonen und von 70 Lehrpersonen angeboten.

Kernthema des Unterrichts ist es, wie Abfall vermindert, verwertet und entsorgt werden kann.

Im Zürcher Oberland steht der Abfallunterricht noch heute unter der Leitung der KEZO.

Gemeinsame Aufräumaktionen

Hägendorf wiederum wird für eine Aktion zur Littering-Bekämpfung ausgezeichnet. Dazu gehören gemeinsame Aufräumaktionen und die Information der Bevölkerung untereinander über Littering.

Abfallscheibe als Wegweiser

Zum Verband «Abfall ohne Worte» haben sich die Gemeinden Basler Arlesheim, Binningen, Münchenstein, Pratteln, Reinach und Therwil mit dem Amt für Umwelt und Energie Basel-Stadt zusammengefunden.

Sie haben mit Hilfe eines Wettbewerbs nach einem Abfallwegweiser gesucht, der ohne Worte funktioniert. Gewonnen hat dabei eine «Abfalldrehscheibe» in Form einer Parkscheibe. Diese Idee wird nun perfektioniert.

Der nicht dotierte Preis wird seit dem Jahr 2000 von der Igora- Genossenschaft für Aluminium Recycling vergeben. Bisher sind 33 Kommunen ausgezeichnet worden. (sda/ldu)