Zürcher Obergericht
Zürcher Obergericht – BVK-Affäre wird im Juni neu aufgerollt

Die Zürcher BVK-Affäre wird im Juni vor dem Zürcher Obergericht neu aufgerollt: Hauptangeklagter ist ein ehemaliger Anlagechef der Beamtenpensionskasse BVK, der seinen Freunden Aufträge zugeschanzt haben soll.

Merken
Drucken
Teilen
Hauptangeklagter ist Daniel Gloor, der ehemalige Anlagechef der Beamtenpensionskasse BVK, der seinen Freunden während Jahren Vermögensverwaltungsaufträge zugeschanzt haben soll.

Hauptangeklagter ist Daniel Gloor, der ehemalige Anlagechef der Beamtenpensionskasse BVK, der seinen Freunden während Jahren Vermögensverwaltungsaufträge zugeschanzt haben soll.

Keystone

Daniel Gloor, der ehemalige Anlagechef der Beamtenpensionskasse BVK, soll Freunden während Jahren Vermögensverwaltungsaufträge zugeschanzt haben. Er wurde im November 2012 zu sechs Jahren und drei Monaten Freiheitsstrafe verurteilt.

Wegen Fluchtgefahr wurde Gloor nach der Urteilseröffnung noch im Gerichtssaal verhaftet und in Sicherheitshaft gesetzt. Verurteilt wurden auch vier der fünf Mitangeklagten, alte Freunde von Gloor, die dem Chefbeamten als Gegenleistung für Aufträge rund eine Million Franken und andere Annehmlichkeiten zugehalten hatten.

Fünf von sechs Urteilen weitergezogen

Das Gericht sprach in zwei Fällen bedingte Freiheitsstrafen von 14 beziehungsweise 15 Monaten aus. Zwei weitere Beschuldigte wurden zu teilbedingten Strafen von zweieinhalb Jahren verurteilt.

Fünf der sechs Urteile des Bezirksgerichts Zürich wurden an das Obergericht weitergezogen. Berufung eingelegt haben die Staatsanwaltschaft, der Kanton und die Verteidigung.