Zürich
Zürcher Mietzins-Wucherer aus U-Haft entlassen – Verfahren läuft weiter

Der Liegenschaftenbesitzer, der für die Wohnungen in seinen verlotterten Häusern im Zürcher Langstrassenquartier überrissene Mietzinse eingesteckt haben soll, ist aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Das Strafverfahren wegen Verdachts auf gewe

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Razzia in überteuerten Gammelwohnungen in Zürich
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In den drei Mietshäusern an der Neufrankengasse und der Magnussstrasse deckten die Behörden zum Teil desolate Zustände auf
Sanitäre Anlagen gab es in einem Wohnhaus lediglich in Form von Etagentoiletten, die aber auch nur teilweise funktionierten
Stadt- und Kantonspolizei Zürich waren mit einem Grossaufgebot vor Ort.
Viele der Bewohner sind Sozialhilfebezüger
Es lebten mindestens 120 Menschen auf engstem Raum und zu überteuerten Preisen
Die Wasser-, Strom oder Wärmeversorgung funktionierten teilweise nicht
Impressionen aus den Gammel-Häusern.
Impressionen aus den Gammel-Häusern.
Impressionen aus den Gammel-Häusern.
Impressionen aus den Gammel-Häusern.
Impressionen aus den Gammel-Häusern.
Impressionen aus den Gammel-Häusern.
Impressionen aus den Gammel-Häusern.
Impressionen aus den Gammel-Häusern.
Impressionen aus den Gammel-Häusern.
Impressionen aus den Gammel-Häusern.
Impressionen aus den Gammel-Häusern.
Impressionen aus den Gammel-Häusern.

Razzia in überteuerten Gammelwohnungen in Zürich

watson.ch

Der Liegenschaftenbesitzer, der für die Wohnungen in seinen verlotterten Häusern im Zürcher Langstrassenquartier überrissene Mietzinse eingesteckt haben soll, ist aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Das Strafverfahren wegen Verdachts auf gewerbsmässigen Wucher geht aber weiter.

Der Besitzer der drei Häuser, ein Hausabwart sowie zwei weitere Mitarbeitende waren am 20. Oktober festgenommen und in Untersuchungshaft gesetzt worden. Drei der vier Personen wurden nun wieder auf freien Fuss gesetzt, wie Corinne Bouvard, Sprecherin der Staatsanwaltschaft, am Dienstag eine Meldung der «NZZ» bestätigte. Noch in U-Haft sei der Abwart - hier müsse man «noch mehr abklären».

Gegen die vier Beschuldigten wurde ein Strafverfahren wegen Verdachts auf gewerbsmässigen Wucher eingeleitet. Ihnen wird vorgeworfen, sie hätten Mietzinse verlangt, die angesichts der verlotterten Wohnungen völlig unangemessen seien. Damit habe man die Notlage der Mieterinnen und Mieter ausgenutzt.

Im Oktober hatten Kantons- und Stadtpolizei Zürich sowie die Staatsanwaltschaft Ermittlungen vorgenommen und in den drei Häusern mehr als 120 Bewohnerinnen und Bewohner befragt. Gleichzeitig erfolgten Hausdurchsuchungen beim Hausbesitzer und bei den Mitarbeitenden.