Kriminalität
Zürcher Liegenschaftsverwalter veruntreut über 300'000 Franken

Die Kantonspolizei Zürich hat einem 44-jährigen Liegenschaftsverwalter mehrere Betrügereien und Veruntreuungen nachgewiesen. Der Gesamtdeliktsbetrag beläuft sich auf über 300'000 Franken. Der Mann ist grösstenteils geständig.

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Fiktive Rechnungen wurden ausgestellt (Themenbild).

Fiktive Rechnungen wurden ausgestellt (Themenbild).

Keystone

Zwischen 2010 und 2013 hatte der Schweizer Dutzende fiktive Rechnungen erstellt oder gefälscht. Als Verwalter für mehrere Liegenschaftseigentümer buchte er mehrmals Leerstände und steckte die von den Mietern bezahlten Mieten und Kautionen in die eigene Tasche.

Der bei einer Firma im Zürcher Unterland angestellte Mann behielt aber auch Gelder zurück, die bei der Benützung von Waschmaschinen anfielen und liess private Rechnungen oder auch Arbeitsaufträge über seinen Arbeitgeber begleichen.

Ermittlungen und eine Anzeige eines Opfers führten Mitte August 2013 zur Verhaftung des Mannes. Zuständig für die Strafuntersuchung ist die Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland.