Lehrstellenmarkt
Zürcher Lehrlinge wollen sich die Hände nicht dreckig machen

Im Kanton Zürich sind bis Ende Juli 12'310 Lehrverträge für die zwei- bis vierjährigen Grundbildungen abgeschlossen worden. Das sind 1,5 Prozent mehr als im Vorjahr. 1307 Lehrstellen waren noch nicht besetzt.

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Handwerker-Lehrstellen sind bei Zürcher Jugendlichen nicht gefragt (Symbolbild).

Handwerker-Lehrstellen sind bei Zürcher Jugendlichen nicht gefragt (Symbolbild).

Keystone

Am meisten offene Lehrstellen gab es Ende Juli in den Berufsfeldern Industrie/Handwerk (634), Körperpflege (187), Verkauf (150) sowie im Gastgewerbe und in der Hauswirtschaft (132). Die Jugendlichen hätten auch jetzt noch gute Chancen, einen Ausbildungsplatz zu finden, heisst es in der Mitteilung.

Die hohe Zahl noch offener Lehrstellen zeige zudem, dass die Empfehlungen der Zürcher Gesellschaft für Personalmanagement und des Mittelschul- und Berufsbildungsamtes, keine Lehrverträge vor der 3. Sek abzuschliessen, wirkten.

Anspruchsvoller werde die Situation für die Lehrbetriebe. Für sie werde es schwieriger, alle angebotenen Lehrstellen in gewünschter Weise zu besetzen.

Insgesamt zieht Marc Kummer, Amtschef Mittelschul- und Berufsbildungsamt, aber eine positive Bilanz. Mehr abgeschlossene Lehrverträge, ein breites Lehrstellenangebot und viele offene Lehrstellen zeigten, dass die Unternehmen im Kanton Zürich in die Ausbildung der Jugendlichen investierten.