Bildung
Zürcher Lehrerinnen und Lehrer sind kampfentschlossen

Die Lehrerinnen und Lehrer der Zürcher Volksschule sind bereit, für ihre Entlastung zu kämpfen, falls das von der Bildungsdirektion lancierte Projekt im Kantonsrat scheitern sollte. Dies hat eine Versammlung am Mittwochnachmittag beschlossen.

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Die Zürcher Lehrerinnen und lehrer sind kampfentschlossen (Symbolbild/Archiv)

Die Zürcher Lehrerinnen und lehrer sind kampfentschlossen (Symbolbild/Archiv)

Die rund 700 Teilnehmenden und ihre Verbände vpod, SekZH und ZLV formulierten die Forderungen «an die Bildungsdirektion und die Zürcher Politik». Sie entsprechend weitgehend den Massnahmen im Projekt Be-/Entlastung.

Demnach soll das 100-Prozent-Pensum für Volksschullehrkräfte von 28 auf 26 Lektionen pro Woche gekürzt werden - bei gleichem Lohn. Für Klassenlehrpersonen sind es 24 Lektionen. Diese Reduktion soll gemäss den Forderungen bereits auf das Schuljahr 2012/13 erfolgen.

Zudem soll die Stundenzahl im vorgesehenen Gestaltungspool deutlich erhöht werden. Der Pool steht den einzelnen Schulen für die gezielte Entlastung von Lehrpersonen mit besonderen Aufgaben zur Verfügung.

Schritte in die richtige Richtung

Die Bildungsdirektion mache mit dem Projekt Schritte in die richtige Richtung, heisst es in der Mitteilung. Man werde nun die Beratung im Kantonsrat «aufmerksam verfolgen und ein Scheitern der dringend notwendigen Entlastungsmassnahmen nicht hinnehmen».

Welche Kampfmassnahmen die Lehrerinnen und Lehrer ins Auge fassen, ist noch offen. Dies sei am Mittwoch nicht diskutiert worden, sagte Urs Loosli von SekZH auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Das werde man «zu gegebener Zeit» tun.