Toni-Areal
Zürcher Hochschulcampus eröffnet auf Toni-Areal

Grosser Tag für das Bildungswesen im Kanton Zürich: Der Hochschulcampus auf dem Toni-Areal in Zürich-West ist am Freitag offiziell eröffnet worden.

Drucken
Teilen
Toni Areal
13 Bilder
Eingangshalle
Turmkaskade
Kafi
Treppenhalle
Mensa
Stammtisch
Konzertsaal
Korridor
Kino
Atelier
Bibliotheken
Kaskadenhalle

Toni Areal

zh.ch

39 Standorte der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) und zwei Departemente der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) finden auf dem Campus ihre neue Heimat.

Mit Beginn des Herbstsemesters am 15. September starten auf dem Areal 5000 Studierende, Dozierende und Mitarbeitende der ZHdK und der ZHAW in das neue Studienjahr, wie die Zürcher Baudirektion und die Bildungsdirektion gemeinsam mitteilten.

Nach fünf Jahren Bauzeit entspricht die Infrastruktur des Toni-Areals gemäss Mitteilung "dem State of the Art einer zeitgemässen Kunst- und Designausbildung". Dazu gehören 1400 Unterrichtsräume, Vorlesungs-, Konzert- und Ballettsäle sowie Tonstudios und ein Kino.

Innovativer dank ZusammenarbeitDie Einrichtung erlaube es den Hochschulen, ihre Ausbildungs-, Weiterbildungs-, Forschungs- und Dienstleistungsqualität sowie internationale Wettbewerbsfähigkeit auf lange Sicht abzusichern, heisst es weiter. Zentrales Element dabei ist, dass die Hochschulen räumlich so zusammengefasst sind, dass die Zusammenarbeit über Disziplinen hinweg ermöglicht wird.

Diese Zusammenarbeit erhöhe die Chance, dass Erkenntnisse, innovative Ideen und Produkte "von hier aus den Weg in die Welt finden". Mit rund 600 öffentlichen Veranstaltungen (Konzerte, Ausstellungen) pro Jahr entstehe zudem ein Treffpunkt für Kunst, Kultur und Design.

Auf dem Toni-Areal verarbeitete bis 1999 der grösste Milchverarbeitungsbetrieb Europas unter anderem das Joghurt im Glas. Bei der Gestaltung des Campus-Gebäudes wurde die Architektur des ehemaligen Produktionsbetriebes berücksichtigt. Der Zürcher Kantonsrat sprach im Jahr 2008 einen Kredit von rund 139 Millionen Franken für den Mieterausbau.