Bauvorhaben
Zürcher Heimatschutz und Unispital einigen sich endlich

Der Zürcher Heimatschutz (ZVH) und das Universitätsspital Zürich (USZ) haben ihren Streit beigelegt.

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Modulbau Zürcher Unispital

Modulbau Zürcher Unispital

Zur Verfügung gestellt

Der ZVH wird in die Planung und Umsetzung der baulichen Gesamterneuerung der USZ einbezogen. Im Gegenzug zieht der ZVH seine Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen die Baubewilligung des Modulbaus zurück.

Ausserdem verpflichtet sich das USZ zum Rückbau der Provisorien, wie die Beteiligten am Freitag mitteilten. Die Einigung mit dem ZVH ist für das USZ von zentraler Bedeutung. Sie bringt das Spital einen entscheidenden Schritt weiter bei der dringend notwendigen Erneuerung seiner baulichen Infrastruktur, wie das USZ schreibt.

Der Vertrag beinhaltet im Wesentlichen vier Punkte. Zum einen verpflichtet sich das USZ, den sogenannten Modulbau, der im schützenswerten Spitalpark errichtet werden soll, spätestens nach 20 Jahren Betrieb wieder abzubrechen. Der 2003 ebenfalls als Provisorium errichtete Stelzenbau/Trakt SUED wird spätestens 2023 abgebrochen.

Schliesslich haben die Beteiligten vereinbart, im Rahmen der strategischen Entwicklungsplanung für das USZ, in einem regelmässigen Dialog gemeinsame Lösungen für die inventarisierten Objekte zu finden. Der ZVH zieht im Gegenzug seine im Herbst 2014 eingereichte Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen die Baubewilligung des Modulbaus zurück.

Unter den neuen Voraussetzungen dürfte der Modulbau 2018/19 bezogen werden, schreibt das USZ. Er dient als Ersatzfläche für Gebäudetrakte, die nicht mehr genutzt werden können oder neu erstellt werden müssen.