Sparmassnahmen
Zürcher Gymilehrer fordern mehr Ferien als Sparmassnahme

Die Zürcher Gymilehrer wollen auf Lohn verzichten und dafür mehr Ferien. Mit diesem Vorschlag steigen sie laut "NZZ am Sonntag" kommende Woche in die Sparverhandlung mit Bildungsdirektorin Silvia Steiner.

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Zürcher Gymilehrer fordern mehr Ferien als Sparmassnahme. (Archiv)

Zürcher Gymilehrer fordern mehr Ferien als Sparmassnahme. (Archiv)

Keystone

"Wir sind zwar grundsätzlich gegen Sparmassnahmen in der Bildung", sagt Rolf Bosshard, Präsident des Mittelschullehrpersonenverbands Zürich (MVZ) in der "NZZ am Sonntag".

"Aber wenn schon, dann sollte das Sparen möglichst ohne grossen Schaden geschehen." Die Vorteile einer zusätzlichen Ferienwoche lägen aus seiner Sicht auf der Hand: Die Lehrer erhielten zwar etwas weniger Lohn, dafür einen Gegenwert in Form von mehr Ferien.

Es gäbe weder Pensenabbau noch Entlassungen. Der Verlust an Unterrichtszeit wäre nicht allzu gross und würde gleichmässig verteilt. Studierfähigkeit und Allgemeinbildung der Maturanden wären nicht gefährdet.

Und das Ganze liesse sich leicht rückgängig machen. Eine weitere Sparmassnahme wäre aus Sicht der kantonsrätlichen Bildungskommission eine Beschränkung der Aufnahme an die Langgymnasien.

Auch dieser Vorstoss wird von den Gymilehrern unterstützt. "Ob man das dann Numerus clausus, Obergrenze oder Kontingente nennen will, interessiert uns weniger", sagt Bosshard in der "NZZ am Sonntag".