Pflegefinanzierung
Zürcher Gesundheitsdirektion legt Standards für Pflege fest

Die Finanzierung der Pflege wird neu geregelt. Grundlage dafür bildet das Bundesgesetz über die Krankenversicherung und das neue kantonale Pflegegesetz. Die Zürcher Gesundheitsdirektion hat dazu eine Informationsbroschüre herausgegeben.

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Pflegepersonal kümmert sich um einen Patienten (Symbolbild)

Pflegepersonal kümmert sich um einen Patienten (Symbolbild)

Keystone

Die Publikation ist im Internet abrufbar unter «www.gd.zh.ch/ pflegefin». Heime, Spitex-Institutionen und Gemeinden können sie in gedruckter Form bei der Kantonalen Drucksachen- und Materialzentrale bestellen und an Interessierte weitergeben.

Neu zahlen die Krankenkassen in der ganzen Schweiz einheitliche Beiträge an die Pflegekosten. Spitex-Kunden und Bewohner von Pflegeheimen müssen einen Teil der Pflegekosten übernehmen. Die restlichen Kosten tragen die Wohngemeinden mit Unterstützung des Kantons.

Patienten müssen für die Pflege zu Hause maximal 8 Franken pro Tag bezahlen, wenn die Pflege ärztlich verordnet ist. Im Pflegeheim beträgt die Beteiligung höchstens 21.60 Franken pro Tag.

Vorgaben für Leistungserbringer

Ausserdem hat die Gesundheitsdirektion die Standards für die Leistungen von Pflegeheimen, Spitex-Institutionen und freiberuflich tätigen Pflegefachpersonen in einer Verordnung festgelegt. Diese wurden gemeinsam mit den Gemeinden und den Fachverbänden erarbeitet. Die Verordnung tritt zum 1. März in Kraft.

Die Vorgaben zur Qualitätssicherung und zum Umgang mit den Patientinnen und Patienten beschreiben, was zu den Bereichen Pflege, Unterkunft und Verpflegung sowie Alltagsgestaltung und Hauswirtschaft gehört. Bei der Spitex werden auch Erreichbarkeit und Einsatzzeiten festgelegt.

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