Sparmassnahmen
Zürcher Gemeinden sollen künftig Schulleitungen anstellen und entlöhnen

Schulleiterinnen und Schulleiter sollen im Kanton Zürich künftig von den Gemeinden angestellt und entlöhnt werden. Der Kanton will damit gegen 15 Millionen Franken sparen. Der Regierungsrat hat eine Vernehmlassung eröffnet, die bis zum 1. Oktober dauert.

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Indem Schulleiterinnen und Schulleiter künftig von den Gemeinden angestellt und entlöhnt werden, sollen rund 15 Millionen Franken eingespart werden. (Symbolbild)

Indem Schulleiterinnen und Schulleiter künftig von den Gemeinden angestellt und entlöhnt werden, sollen rund 15 Millionen Franken eingespart werden. (Symbolbild)

Archiv/Pascal Meier

Die Leistungsüberprüfung 2016 sieht vor, dass eine Gesetzesvorlage zur Kommunalisierung der Schulleitungen ausgearbeitet wird. Vorgesehen ist, dass Schulleiterinnen und Schulleiter kommunal angestellt werden sollen. Damit würde der bisherige kantonale Kostenanteil von 20 Prozent an den Löhnen der Schulleitungen entfallen, wie der Regierungsrat am Donnerstag mitteilte.

Zur Diskussion steht aber auch die Alternative, dass die Schulleitungen weiter kantonal angestellt bleiben, der Kanton aber seinen Anteil an den Löhnen von 20 auf 10 Prozent verringert. Zwar könnte der Kanton damit weniger sparen, allerdings würden auch keine Zusatzkosten für die Auflösung der kantonalen Anstellungsverhältnisse anfallen, wie es weiter heisst.