Hooligan-Konkordat
Zürcher Fussballclubs schweigen weiterhin zum Hooligan-Konkordat

Auch ein Tag nach dem deutlichen Ja des Zürcher Stimmvolkes zur Verschärfung des Hooligan-Konkordats äussern sich die Zürcher Fussballclubs GC und der FCZ nicht. Mario Fehr spricht dagegen klar von einer Verantwortung, welche die Clubs nun haben.

Patrick Schlumpf
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FCZ und GCZ schweigen weiterhin zum Entscheid über die Verschärfung des Hooligan-Konkordats(Symbolbild).JPG

FCZ und GCZ schweigen weiterhin zum Entscheid über die Verschärfung des Hooligan-Konkordats(Symbolbild).JPG

Keystone

Die über 85 Prozent Ja-Stimmen im Kanton Zürich zum verschärften Hooligan-Konkordat sprechen eine deutliche Sprache und überrascht sogar die Befürworter des Konkordats. Die Gesellschaft akzeptiere nicht mehr ein solches Verhalten, wie es gewisse «Fans» oft an den Tag legen, meint der kantonale Sicherheitsdirektor und Regierungsrat Mario Fehr.

Die Fussballvereine würden nun in der Pflicht stehen und müssten sich endlich klar hinter das Konkordat und gegen seine gewaltbereiten Fans stellen, so Fehr weiter. Die Antwort sind beide Clubs bis heute noch schuldig. Bei den Grasshoppers erklärt Mediensprecher Adrian Fetscherin, dass man politische Entscheide grundsätzlich nie kommentiere und diesen von gestern somit auch nicht. Man nehme das Resultat zur Kenntnis. Beim FCZ war niemand für eine Stellungnahme zu erreichen.

Fehr mag aber trotz dem deutlichen entscheid der Zürcher Stimmbürger nicht gross jubeln.«Wirklich jubeln könnte ich erst, wenn FCB-Fans nach Zürich kommen können und kein grosses Polizeiaufgebot nötig ist.»