Zürich
Zürcher Filmschaffende fühlen sich von der Stadt benachteiligt

Während das Opernhaus jährlich mit 80 Millionen und das Schauspielhaus mit 37 Millionen subventioniert werden, erhalten die Filmemacher 10 Millionen Franken. Zu wenig, finden sie. Nun fordert ein Sprecher der Filmschaffenden 40 Millionen pro Jahr

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Regisseur Samir fordert höhere Beiträge für die Filmschaffenden (Archivbild)

Regisseur Samir fordert höhere Beiträge für die Filmschaffenden (Archivbild)

Keystone

Die Zürcher Filmschaffenden erhalten pro Jahr weniger finanzielle Unterstützung von Stadt und Kanton als andere kulturelle Einrichtungen, schreibt die «20Minuten». Regisseur Samir fordere nun eine Erhöhung der Beiträge auf 40 Millionen Franken. Das Opernhaus generiere einen Viertel der Zuschauer des Zürcher Films und erhalte achtmal so viele Mittel. Zudem seien die Produktionskosten beim Film sehr hoch.

Stadt und Kanton Zürich, die die Filmstiftung tragen, halten die Forderungen für überrissen und lehnen sie ab. Der Betrag sei unrealistisch, so Stadtpräsidentin Corine Mauch gegenüber der «20Minuten». Ein Ausbau könne nicht zulasten anderer Kulturspaten und geschehen und sei nicht mit kantonalen Kinoeintritten begründbar. (fwa)