EKZ
Zürcher Elektrizitätswerke erweitern ihr Wasserkraft-Portfolio – mit Bündner Hilfe

Die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) investieren weiter in die Wasserkraft. Sie beteiligen sich mit sechs Prozent an der Repartner Produktions AG - und damit an vier Wasserkraftwerke im bündnerischen Prättigau sowie an zwei Windparks in Deutschland.

Merken
Drucken
Teilen
Die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) beteiligen sich an der Repartner Produktions AG. (Symbol

Die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) beteiligen sich an der Repartner Produktions AG. (Symbol

KEYSTONE

Verkäufer ist der Bündner Energiekonzern Repower, der nach der Transaktion noch 51 Prozent der Anteile hält, wie die EKZ am Freitag mitteilten. Mit den EKZ befindet sich die Repartner Produktions AG nun im Besitz von insgesamt elf Energieversorgern.

Zum Portfolio der Repartner gehören derzeit die Prättigauer Wasserkraftwerke Taschinas 1, Küblis, Schlappin, Klosters sowie die beiden deutschen Windparks Lübbenau und Prettin. Diese produzieren insgesamt rund 330 Gigawattstunden pro Jahr, wie es weiter heisst. 85 Prozent davon stammt aus den Prättigauer Wasserkraftwerken.

Mit ihrer Beteiligung an Repartner erweitern die EKZ ihr Wasserkraft-Produktionsportfolio. Sie betreiben im Kanton Zürich bereits die Wasserkraftwerke Dietikon, Waldhalde und Pfungen. Diese produzieren Strom für rund 7500 Vierpersonenhaushalte. Auch am Kraftwerk Freinstein sind die EKZ beteiligt.