Flughafen Zürich
Zum Islam konvertiert und Handschlag verweigert: Polizei-Angestellter per sofort freigestellt

Ein Angestellter der Flughafenpolizei konvertierte zum Islam und verweigerte Frauen den Handschlag. Er wurde per sofort freigestellt. Die Polizei betont, dass es sich dabei um einen «absoluten Einzelfall» handle.

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Ein Polizist kontrolliert einen Schweizer Pass am Flughafen Zürich. (Symbolbild)

Ein Polizist kontrolliert einen Schweizer Pass am Flughafen Zürich. (Symbolbild)

ENNIO LEANZA

Die Flughafenpolizei Zürich zählt rund 1500 Mitarbeitende. Der grösste Teil der Flughafenpolizei, rund tausend Mitarbeiter, sind Zivilangestellte ohne Polizeiausbildung. Sie sorgen im und um den Flughafen für Sicherheit. Vor zwei Jahren musste die Flughafenpolizei allerdings einen Zivilangestellten per sofort freistellen, berichtet «20min». So haben Recherchen der Gratiszeitung ergeben, dass der Mann während seiner Anstellung bei der Flughafenpolizei zum Islam konvertierte und innert kürzester Zeit zu einem tiefreligiösen Menschen wurde. So liess er sich einen Salafistenbart wachsen und verweigerte Arbeitskolleginnen sogar den Handschlag.

Eine Befragung zeigte auf, dass der Mann acht von neun Punkten eines Früherkennungstestes erfüllte. Marc Besson, Sprecher der Kantonspolizei Zürich betont gegenüber «20min», dass es sich hierbei um einen absoluten Einzelfall handle. In den letzten Jahren habe sich nichts Vergleichbares zugetragen. «Falls anlässlich des Bewerbungsverfahrens eine radikale Einstellung eines Kandidaten zutage treten würde, hätte dies die sofortige Ablehnung zur Folge», sagt Besson. (lgi)