Entgegen früherer Prognosen konnte die Wasserversorgung Zürich (WVZ) seit der letzten Tarifsenkung regelmässig einen positiven Jahresabschluss vorlegen

Ursprünglich hatte die WVZ damit gerechnet, dass ihr Jahresergebnis ab 2013 ins Minus kippen würde, wie die Stadt am Mittwoch mitteilte. Die WVZ muss die Tarife von Gesetzes wegen so gestalten, dass langfristig eine ausgeglichene Rechnung resultiert.

Wegen der tiefen Zinsen und der teuerungsbedingt günstigeren Entwicklung des Personalaufwands waren die Ausgaben geringer als erwartet. Gleichzeitig gab es Mehreinnahmen durch höhere Wasserabgaben, einen Liegenschaftenverkauf und die vorzeitige Auflösung eines US-Leasings.

Da die WVZ über genügend Reserven verfügt, um jährliche Schwankungen auszugleichen und der Investitionsbedarf für die kommenden Jahre gesichert ist, kann die Verbrauchsgebühr per Anfang 2016 auf 1,08 Franken pro Kubikmeter Wasser gesenkt werden.