"Der Stadtrat erachtet es als nicht angebracht, dass die Stadt Zürich im nationalen Bewerbungsverfahren von Swiss Olympic zur Ausarbeitung einer Kandidatur für die Olympischen Winterspiele 2026 im Kanton Graubünden und Grossraum Zürich aktiv mitwirkt", steht im Beschluss, der diese Woche nach Chur übermittelt wurde.

Als Grund für sein Nein gibt der Stadtrat an, dass seine Bedingungen für ein Mitmachen heute nicht erfüllt seien. So sei nicht klar, ob Swiss Olympic die Einbindung Zürichs wünsche, da sich der Verein erst am Ende des Verfahrens - wenn überhaupt - für ein konkretes Projekt entscheide. Zudem sei der Zeitplan für eine konkurrenzfähige Kandidatur sehr eng, da binnen weniger Monate auch die finanzielle Beteiligung durch eine Volksabstimmung geregelt sein müsste.

Nicht zuletzt zweifelt der Stadtrat am Wohlwollen der Bevölkerung für ein solches Projekt. "Es muss bezweifelt werden, ob sich die Bevölkerung der Stadt Zürich im Rahmen einer Volksabstimmung für die Durchführung Olympischer Winterspiele 2026 unter Einbezug der Stadt Zürich aussprechen würde", schreibt er.