Zürich
Weitere 60 Millionen für Gastro-Ketten bewilligt - Kantonsrat führt Gesetzesänderung durch

Der Zürcher Kantonsrat hat am Montag die Auszahlung von weiteren 60 Millionen an Gastro-Ketten beschlossen. Das Geld wird jedoch diesmal vom Bund ausgezahlt. Dafür muss der Kantonsrat nun ein Gesetz ändern.

Drucken
Teilen
Diesmal kommen die Hilfsgelder aber nicht vom Kanton, sondern vom Bund. (Archivbild)

Diesmal kommen die Hilfsgelder aber nicht vom Kanton, sondern vom Bund. (Archivbild)

Ennio Leanza

Die Gastronomie leidet nach wie vor unter den Folgen der Corona-Pandemie: Der Kantonsrat hat am Montag in erster Lesung zusätzliche 60 Millionen Franken Hilfsgelder bewilligt. Die Zürcher Staatskasse leidet darunter jedoch nicht - die Millionen stammen vom Bund.

Damit das Geld an die Gastrobetriebe fliessen kann, muss der Kantonsrat ein Gesetz ändern und dessen Inkraftsetzung für dringlich erklären. Die Vorlage war von links bis rechts unbestritten, die erste Lesung in wenigen Minuten abgeschlossen. Die zweite Lesung mit Schlussabstimmung findet in vier Wochen statt.

Nun kann auch die Höchstsumme weiter überschritten werden

Die 60 Millionen sind für Gastro-Ketten bestimmt, die zahlreiche Betriebe innerhalb und ausserhalb des Kantons führen. Sie konnten in den bisherigen Zuteilungsrunden jeweils nur ein Gesuch für einen Beitrag einreichen. Dieser war zudem mit einer Höchstsumme begrenzt.

Von der Höchstsumme soll nun abgewichen werden können. Die Gastro-Betriebe müssten ihre nicht durch den Umsatz gedeckten Kosten aber wie bisher nachweisen. (sda)

Aktuelle Nachrichten