Zürich
Wegen stagnierender Geschäftslage: Stadtrat verlängert wirtschaftliche Unterstützung der Gastronomie

Da die wirtschaftliche Situation im Gastronomiegewerbe weiterhin stagniert, hat der Zürcher Stadtrat nun die Unterstützungsmassnahmen bis März 2022 verlängert. Damit soll der unsichere Winter kompensiert werden.

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Die Boulevardflächen können über den kommenden Winter weiterhin um 30 Prozent erhöht werden. (Symbolbild)

Die Boulevardflächen können über den kommenden Winter weiterhin um 30 Prozent erhöht werden. (Symbolbild)

Severin Bigler

Die wirtschaftliche Situation hat sich in den letzten Monaten verbessert - jedoch herrscht in der Gastronomie und der Hotellerie nach wie vor Anspannung. Insbesondere die Arbeitslosenzahlen und die stagnierende Geschäftslage spiegeln dies wider.

Da die Entwicklung der Coronapandemie in den Wintermonaten unklar bleibt, verlängert der Stadtrat Zürich nun die Unterstützungsmassnahmen für die Boulevardgastronomie bis Ende März 2022. Die Boulevardflächen können dementsprechend kostenlos ausgeweitet werden, um die Sitzplatzanzahl um 30 Prozent erhöhen zu können. Nach der Beendigung der Massnahmen müssten dafür ordentliche Baugesuche eingereicht werden, wie der Stadtrat Zürich mitteilt.

Gastwirte und Gastwirtinnen können Aussenflächen nun aufrüsten

Der Stadtrat hat ausserdem temporär bewilligt, dass die Gastronomie, wie vergangenen Winter, Witterungsschutzbauten und Heizeinrichtungen in der Aussengastronomie anbringen können. Die Gastwirtinnen und Gastwirte sind jedoch für die Bedürfnisse von Anwohnenden und Passierenden, die Freihaltung der Fluchtwege und die Beachtung sonstiger Sicherheitsaspekte zuständig.

Auf die Erhebung von Gebühren für die Benutzung des öffentlichen Grundes verzichtet der Stadtrat weiterhin. Dies gilt nicht nur für Boulevardcafé in Zürich, sondern auch für Märkte, Veranstaltungen, Verkaufsstände und Wartezonen.

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