Zürich

Zürich: Volksinitiativen des Mieterverbandes sind zustande gekommen

Die Wohnungsmieten sollen transparent gemacht werden

Die Wohnungsmieten sollen transparent gemacht werden

Die beiden kantonalen Volksinitiativen des Mieterverbandes Zürich (MVZ), «Rechtsschutz für alle (Mietgericht gebührenfrei)» und «Transparente Mieten (Offenlegung von Anpassung bei Neuvermietung), sind zustande gekommen.

Die Initiative «Transparente Mieten» will Vermieter dazu verpflichten, die Höhe der Miete bekannt zu geben, welche der Vormieter bezahlt hatte. Der MVZ ist der Ansicht, dass Neuvermietungen oft dazu benutzt werden, die Miete zu erhöhen. Heute sind die Angaben über die Höhe der Vormiete freiwillig.

Das zweite Volksbegehren, «Rechtsschutz für alle», verlangt, die Praxis in mietrechtlichen Verfahren zu ändern. Die seit 1. Januar geltende neue Zivilprozess-Ordnung hat nach Ansicht des MVZ zu einem Abbau des Rechtsschutzes von Mieterinnen und Mietern geführt. Dies zeige sich insbesondere dann, wenn sich diese gegen eine Kündigung oder bei Mängeln wehren wollten.

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