Die Behindertengleichstellung gehörte zu den Legislaturschwerpunkten 2010 - 2014 des Stadtrates. Ziele festgelegt wurden für fünf Handlungsfelder: "Zugang zu städtischen Gebäuden, Anlagen und Dienstleistungen", "Politische Partizipation", "Sensibilisierung der Stadtverwaltung", "Anstellung von Menschen mit Behinderung" und "Wohnraum für Menschen mit Behinderung".

Gemäss dem Schlussbericht reichen die getroffenen Massnahmen von sehbehindertengerechten Beschriftungen von Wertstoffsammelstellen über Verbesserungen beim Internetauftritt der Stadt Zürich bis zu einer systematischen Erfassung der Zugänglichkeit aller städtischen Gebäude und Wohnungen für Menschen mit Behinderungen.

Insgesamt habe die Stadtverwaltung über 40 Massnahmen umgesetzt, heisst es in der Mitteilung. Die Erarbeitung sei jeweils in enger Zusammenarbeit mit den Betroffenen und den jeweiligen Verbänden erfolgt.

Der Bericht zeige auch auf, dass Zürich im Vergleich mit andern Städten in Österreich und Deutschland "geringfügig unter dem Durchschnitt" liege. Diese Erkenntnis habe den Stadtrat veranlasst, den Auftrag, die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung zu fördern, um zwei Jahre zu verlängern.

Damit könnten die begonnenen Arbeiten abgeschlossen und eine Bestandsaufnahme über alle Bereiche der Stadtverwaltung erstellt werden. Aufgrund dieser Gesamtsicht will der Stadtrat 2016 entscheiden, wo und wie die Behindertengleichstellung in der Stadtverwaltung verankert werden soll. (sda)