Zürich
Stadtrat bewilligt knapp 23 Millionen Franken für CO2-Zertifikate

Um CO2-Zertifikate durch Entsorgung und Recycling Zürich (ERZ) zu beschaffen, bewilligt der Stadtrat nun knapp 23 Millionen Franken.

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Das neue Co2-Gesetz verpflichtet ERZ, wie viele andere Unternehmen, zum Handel mit Zertifikaten.

Das neue Co2-Gesetz verpflichtet ERZ, wie viele andere Unternehmen, zum Handel mit Zertifikaten.

Keystone

Der Zürcher Stadtrat hat für die Beschaffung von CO2-Zertifikaten durch Entsorgung und Recycling Zürich (ERZ) für die Jahre 2022 bis 2025 gebundene Ausgaben in der Höhe von rund 23,072 Millionen Franken bewilligt. Wie er in einer Mitteilung schreibt, verpflichte das CO2-Gesetz und die dazugehörige Verordnung bestimmte Unternehmen, am Handel mit CO2-Zertifikaten teilzunehmen.

ERZ sei ein solches Unternehmen, da es zur Wärmeproduktion für die Fernwärme neben den CO2-neutralen Brennstoffen Abfall und Holz auch Erdgas sowie als Ausweichbrennstoff Heizöl einsetze. Erstmals nahm ERZ in den Jahren 2014 bis 2020 am Emissionshandel teil. Damals kostete ein Zertifikat rund fünf Euro. Mittlerweile ist der Preis auf 75 Euro pro Zertifikat gestiegen.

Die Kostensteigerung soll einen Lenkungseffekt auf die beteiligten Unternehmen haben, indem es mit der Zeit immer teurer wird, CO2 auszustossen, schreibt die Stadt weiter. ERZ habe die Weichen gestellt, um künftig ohne Erdgas und Erdöl auszukommen: Mit der geplanten dritten Verbrennungslinie in der Kehrichtverwertungsanlage Hagenholz, zusätzlichen Holzheizkapazitäten sowie weiteren grossen Wärmespeichern werde es möglich sein, die Fernwärmeversorgung spätestens ab 2040 CO2-neutral zu betreiben. (liz)

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