Zürich
Stadt fördert nun mit 15 Millionen Franken 170 gemeinnützige Wohnungen

Die Immobilienorganisation Liegenschaften Stadt Zürich erhält einen Millionenbetrag vom Stadtrat, um die Mietzinse von gemeinnützigen Wohnungen weiter zu verbilligen.

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Von der neuen Wohnsiedlung Leutschenbach sollen 127 Wohnungen subventioniert werden.

Von der neuen Wohnsiedlung Leutschenbach sollen 127 Wohnungen subventioniert werden.

Clou Architekten AG/Stadt Zürich

Die Stadt fördert weiter günstigen Wohnraum: Liegenschaften Stadt Zürich (LSZ) erhält vom Stadtrat einen Betrag in Höhe von 15,1 Millionen Franken, um die Mietzinse von 170 Wohnungen zu verbilligen. Das Geld stammt aus der Wohnbauaktion 2017. LSZ baut in Zürich-Seebach die Wohnsiedlung Leutschenbach mit insgesamt 369 Wohnungen, die bis Ende 2023 bezogen werden sollen. Mit 11,26 Millionen Franken werden davon 127 Wohnungen subventioniert, wie die Stadt am Mittwoch mitteilte.

Zusammen mit der Unterstützung durch den Kanton sind damit monatliche Verbilligungen von 131 Franken für die 2-Zimmer-Wohnungen und bis zu 273 Franken für die 6-Zimmer-Wohnungen möglich. Das ergibt Mietzinse zwischen 949 Franken und 1527 Franken.

Für die Wohnsiedlung Eichrain erhält die LSZ einen Beitrag von 3,84 Millionen Franken für die Subventionierung von 43 der insgesamt 128 Wohnungen. Mit den Beiträgen des Kantons ergibt dies eine monatliche Verbilligung von 142 Franken für die 2,5-Zimmer-Wohnungen und bis zu 251 Franken für die 5,5-Zimmer-Wohnungen. Dies ergibt Mietzinse zwischen 978 Franken und 1459 Franken.

Für jene ohne Chancen auf dem freien Markt

Die Gemeindeordnung sieht vor, den Anteil der gemeinnützigen Wohnungen auf einen Drittel zu erhöhen. Wohnungen sollen gezielt jenen Einwohnerinnen und Einwohnern zugutekommen, die auf dem freien Markt nur schwer eine angemessene Wohnung finden.

Mit der Subventionierung eines Teils der Wohnungen soll die soziale Vielfalt in Neuüberbauungen gefördert werden. (sda)

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