"Tagesschule 2025" wird in drei Etappen realisiert und startete im August 2016. Die erste Phase mit sechs Pilotschulen dauert bis 2018. Das Stadtparlament hatte dafür gut 19 Millionen Franken bewilligt.

Nun hat das Stimmvolk den Objektkredit von 74,57 Millionen Franken für die zweite Phase mit 24 zusätzlichen Schulen bewilligt. Sie dauert von 2018 bis 2022. 66'539 legten ein Ja in die Urne, 19'558 stellten sich dagegen. Die Stimmbeteiligung betrug 38,7 Prozent.

Ziel des Projekts "Tagesschule 2025" ist es, die Bildungsgerechtigkeit in der Volksschule zu unterstützen, die Organisation von Unterricht und Betreuung zu optimieren und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und Freizeit zu verbessern.

Eines der wichtigsten Elemente von "Tagesschule 2025" besteht darin, das die Schülerinnen und Schüler diejenigen Mittage in der Schule verbringen, an denen sie am Nachmittag noch Schule haben. Dafür müssen Infrastrukturen und Betreuungsmöglichkeiten angepasst werden. Die Teilnahme an der "Tagesschule 2025" ist freiwillig. Das heisst, die Eltern können ihre Kinder grundsätzlich vom Tagesschulbetrieb abmelden.

Die "Tagesschule 2025" ist das Vermächtnis vom ehemaligen Schulvorstand Gerold Lauber (CVP), der bei den Wahlen im März nicht mehr angetreten ist. Ausser der SVP stellten sich im Stadtparlament alle Parteien hinter den Objektkredit.