Stadtrat

Zürich soll Fachstelle für Alkoholprobleme Geld streichen

Die Fachstelle hat zum Ziel, risikoreiche und missbräuchliche Alkohol- und Medikamentenkonsum zu vermindern. (Symbolbild)

Die Fachstelle hat zum Ziel, risikoreiche und missbräuchliche Alkohol- und Medikamentenkonsum zu vermindern. (Symbolbild)

Die Stadt Zürich soll die Zürcher Fachstelle für Alkoholprobleme von 2017 bis 2020 mit jährlich maximal 1'665'000 Franken unterstützen, 25'000 Franken weniger als bisher. Der Stadtrat stellt dem Gemeinderat einen entsprechenden Antrag, wie er am Mittwoch mitteilte.

Grund für den geringeren Beitrag ist der Wegfall des Projektes "Ambulantes Alkohol-Entzugsprogramm" (35'000 Franken), das 2014 beendet wurde. Hinzu kommt dagegen das Projekt "Safe Zone" (10'000 Franken), das neu mitfinanziert werden soll.

Die vor hundert Jahren gegründete Fachstelle hat zum Ziel, risikoreichen und missbräuchlichen Alkohol- und Medikamentenkonsum zu vermindern. Sie bietet ambulante Beratung und Therapien für Personen mit Abhängigkeitsproblemen sowie für deren Bezugspersonen an.

Sie ist zudem in der Früherkennung aktiv und schult Führungskräfte und Multiplikatoren im Sozial- und Gesundheitsbereich. Die Fachstelle leiste einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung und zur Prävention von missbräuchlichem Konsum und trage zur sozialen und beruflichen Integration von Personen mit Alkoholproblemen in der Stadt Zürich bei, heisst es in der Mitteilung.

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